VERNISSAGE

Freitag 16.07.2021 | 19 Uhr unterm Torbogen Schloss Hellenstein

Begrüßung: Dr. Hans Peter Schiffer | Vorsitzender des Kunstvereins
Einführung: Dr. Sabine Heilig | Kunsthistorikerin

es gelten die aktuell gültigen Coronaregeln

FINISSAGE

Sonntag, 29.08.2021 | 11 Uhr im Türmle
»Kunst und Begegnung« Künstlergespräch

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Andrea Küster
Heiner Geisbe

Malerei | Prints

Großformate im öffentlichen Raum

Natur in Gestalt der Pflanze oder Landschaft, im Gewächshaus oder im Botanischen Garten, ist seit langem ein bevorzugtes Sujet von Heiner Geisbe und Andrea Küster. Bei aller Schönheit und vielleicht auch Verführungskunst zeugen ihre Bilder jedoch von einer profunden Distanz gegenüber der Natur. Eine Distanz, die Ausdruck des entfremdeten Verhältnisses von Natur und Mensch ist.

Das Besondere dieser Ausstellung ist die dreifache Präsentation der Werke. Im Kunstverein hängen die Originale, auf dem Schlossberg sieht man Reproduktionen der Bilder auf großen Bannern zwischen den Bäumen und in einem Drohnenvideo werden die Bilder aus der Vogelperspektive noch einmal ganz anders erlebbar.

Auch der Ausstellungstitel verweist auf die unterschiedlichen Seherfahrungen im Türmle, im Schlosspark und im Video. (In Mussorgskys »Bilder einer Ausstellung« werden zwischen den einzelnen musikalischen Bildern insgesamt fünf mal Promenaden eingeschaltet, auf denen sich der Betrachter von einem Bild zum anderen bewegt.) Und auch im Kunstverein Heidenheim wird die Ausstellung erst durch den Weg hinauf zum Schlosspark zu einer erweiterten Sicht auf Natur und Bilder.

Andrea Küster und Heiner Geisbe arbeiten seit Jahren an dem Thema des Pflanzlichen und der Natur und stellen nun ihre Arbeiten gegenüber. Der assoziative Blick eröffnet Gemeinsamkeiten ebenso wie unterschiedliche Blickweisen auf Erscheinungsweisen des »Natürlichen«, beziehungsweise dessen Domestizierung.

Die Ausstellung findet statt in Kooperation mit Voith, der Hanns-Voith-Stiftung, der Stadt Heidenheim, Fetzer Bau